Impfung

Impfungen sind einfache, aber wirksame Vorsorgeleistungen für Ihre Gesundheit, die in den meisten Fällen von den Krankenkassen erstattet werden.

Standard-Impfungen:
  Diphtherie
  Tetanus
  Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  Pertussis (Keuchhusten)

Grippe-Impfungen

FSME-Schutzimpfung

Hepatitis
  Hepatitis A
  Hepatitis B

HPV-Schutzimpfung

Diphtherie

das vom Erreger gebildete Gift kann zu Atemnot, Kreislaufversagen oder Lähmungen führen.

ist weltweit verbreitet und kann bei uns wieder eingeführt werden.

Der Impfschutz sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

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Tetanus

wird ausgelöst durch Bakterien, die überall vorkommen (z.B.: im Staub, in der Erde).

bildet ein starkes Nervengift, das Krämpfe auslöst und im schlimmsten Fall bis zum Atemstillstand führen kann.

Der Impfschutz sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

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Poliomylitis (Kinderlähmung)

Polio ist nicht ausgerottet, selbst in Polio-freien Ländern tritt Kinderlähmung wieder auf.

Reisende aus Polio-gefährdeten Ländern können Kinderlähmung nach Deutschland einschleppen.

Der Impfschutz sollte geprüft werden, das Risko der Wiedereinschleppung des Virus nach Europa ist groß (z.B.: aus beliebten Fernreiseländern).

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Pertussis (Keuchhusten)

äussert sich bei Jugendlichen und Erwachsenen untypisch durch quälende Hustenattacken.

als Folgeerkrankungen können Mittelohr- oder Lungenentzündung auftreten.

Die Impfung enger Kontaktpersonen von Säuglingen (z.B.: Eltern, Grosseltern und Babysittern) wird empfohlen.

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Influenza (Grippe)
Die Influenza, die echte Grippe, ist eine akute Viruserkrankung, die in Europa überwiegend in den Wintermonaten auftritt. Die Übertragung geschieht über Tröpfchen von Mensch zu Mensch.
Auslöser der Erkrankung sind unterschiedliche Virentypen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie relativ leicht ihr Erbgut verändern können. Deshalb ist es notwendig, jedes Jahr einen veränderten, angepassten Grippe-Impfstoff zu entwickeln. Da in den meisten Fällen die Influenza ihren Ausgangspunkt in Asien zu Jahresbeginn hat und sich von hier nach Westen ausbreitet, bleibt für die westlichen Länder genügend Zeit, auf die Beobachtungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu reagieren und den Impfstoff für die kommende Wintersaison zu entwickeln und zu produzieren.
Innerhalb von 2-3 Tagen nach der Ansteckung entwickeln sich die Krankheitssymptome mit hohem Fieber, Rachenentzündung, trockenem Husten, Schnupfen, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Glieder- und Kopfschmerzen. Beim unkomplizierten Verlauf ist die Erkrankung nach etwa 2 Wochen überstanden.

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FSME

Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute, die durch das FSME-Virus ausgelöst wird. Es wird vor allem in den Monaten März bis November durch Zeckenstiche übertragen. Die FSME-Erreger befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecke und werden sofort beim Stich in die Wunde übertragen. Die sofortige Entfernung der Zecke schützt daher nicht vor FSME.

 

Karte Risikogebiete Deutschland

  Karte Risikogebiete Europa

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Hepatitis A (Leberentzündung)

wird durch das Hepatitis A-Virus ausgelöst.

äussert sich durch Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Entfärbung des Stuhls.

kann vor allem bei Erwachsenen zu einer langwierigen Erkrankung führen.

 

Die Einzelimpfung bietet schon nach 14 Tagen kompletten Impfschutz. Nach vollständiger Grundimmunisierung (3 Impfungen) kann bei Bedarf nach 10 Jahren aufgefrischt werden.

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Hepatitis B (Leberentzündung)

wird durch das Hepatitis B-Virus ausgelöst.

äussert sich durch grippeähnliche Symptome, bei typischem Verlauf: Dunkelfärbung des Urins oder Lebervergrösserung.

kann bei chronischem Verlauf zu Leberschrumpfung (Zirrhose) oder Leberkrebs führen.

 

Die Grundimmunisierung (3 Impfungen) sollte im Säuglingsalter abgeschlossen sein, spätestens aber im Jugendalter nachgeholt werden. Zusätzlich wird die Impfung für bestimmte Berufsgruppen (z.B.: medizinisches Personal) und Personen (z.B.: Dialyse-Patienten) empfohlen.

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HPV-Schutzimpfung

gibt Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs, die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Mehr zu HPV erfahren Sie hier.

Alle Frauen und Mädchen (ab 9 Jahren) sollten geimpft werden.

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Lassen Sie Ihren Impfschutz in unserer Praxis überprüfen! Bringen Sie Ihren Impfpass mit.